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Predigt

hoczeit kana

Auf dieser Seite finden Sie die jeweilige Predigt des vergangenen Sonntags und weitere Texte und Gebete.

Predigt am 17. Jan. 2. Sonntag nach Epiphanias, zu Johannes 2,1-11

Pastor Tom Ogilvie in der Kirche Sukow

 

Die Hochzeit zu Kana

1 Und am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da.

2 Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.

3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.

4 Jesus spricht zu ihr: Was geht's dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.

5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.

6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße.

7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.

8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt's dem Speisemeister! Und sie brachten's ihm.

9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten's, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam

10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten.

11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

 

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

 

Liebe Schwestern und Brüder,

Jonas ist Schüler der 3. Klasse. Eines Morgens, als er zum Unterricht kommt, sagt sein Lehrer, Herr Schmidt: „Heute schreiben wir eine Sachkundearbeit. Hier habt ihr einen Fragezettel; eine halbe Stunde ist jetzt Zeit.“ Jonas hatte die Ankündigung dieser Arbeit total vergessen

und eine Woche später brachte er in seinem Ranzen eine 5 mit nach Hause. Zur nächsten Stunde brauchte er eine Unterschrift seiner Eltern. Was sollte er tun? Wenn er seinem Vater die 5 vorlegen würde, wäre sein Vater bestimmt sauer und enttäuscht und er selbst würde  sich schämen. Und konnte es nicht sein, dass er sogar Schläge bekam, so, wie das sein Freund Fritz von seinem Vater erzählt hatte?

An den nächsten Abenden konnte er immer schlecht einschlafen und kam morgens müde zum Frühstück. Seine Eltern wunderten sich darüber und fragten ihn: „Jonas, ist mit Dir irgendwas? Fühlst Du Dich krank?“

Aber Jonas meinte nur, es wäre nichts, er hätte nur schlecht geschlafen. Am Abend vor der nächsten Sachkundestunde nahm er die Arbeit hervor und unterschrieb die Arbeit selbst.

Am nächsten Tag klingelt das Telefon, Herr Schmidt am Apparat. Jonas´ Vater möchte am nächsten Tag einmal in die Schule kommen; es ginge um eine ernste Sache.

Als Jonas´ Vater mit Jonas im Schlepptau ins Sekretariat kommt, legt ihm Herr Schmidt die gefälschte Unterschrift vor. Jonas hatte mit seiner schönsten Schülerschrift unterschrieben. „Nun, was sagen Sie dazu“, fragte Herr Schmidt, „kennen Sie diese Unterschrift?“

„O ja“, antwortete Jonas´ Vater, „das ist doch meine!“

 

Ein Wunder war geschehen. Statt einer Strafe hatte sich Jonas´ Vater auf die Seite seines Sohnes gestellt. Ja, er hatte sogar für ihn gelogen. Aber als er ins Sekretariat bestellt wurde und sah, wie still und wie blass sein Sohn um die Nase war, ahnte er, dass etwas Ungewöhnliches passiert war. Und er fragte sich: „Hat der Junge etwa Angst gehabt, damit zu mir zu kommen? Hat er etwa kein

Vertrauen zu mit? War ich etwa in letzter Zeit zu streng und hatte Jonas zu wenig zugehört?“

 

Ein Wunder war geschehen. Auch wenn der Lehrer ahnte, was hier gespielt wurde, mochte er dem Vater nicht widersprechen. Und so kam Jonas ungeschoren davon. Abends gab es dann doch noch Bekenntnisse und Tränen und Trost. Und Jonas konnte das erste Mal seit Langem gut einschlafen.

2

Ein Wunder ist geschehen.

Glauben wir an Wunder? Glauben wir, dass jemand eingreift, wenn wir in ausweglose Situationen geraten?

Ich denke eher nicht. Als moderne Menschen sehen wir in der Regel die Welt in Kausalzusammenhängen: ein Mensch wird krank. Und entweder die Medizin hilft, er erholt sich von der Operation, oder eben nicht.

Aber sitzen wir andererseits nicht doch am Bett des Kranken und hoffen? Hoffen auf ein Wunder? Ja, beten wir nicht sogar dafür, dass Gott in aller seiner Gnade eingreifen und alles zum Guten wenden möge?

 

Genau in dieser Spannung leben wir, wenn es um „Wunder“ geht. Manchmal gibt es sie, manchmal bleiben sie aus. Das jüdische Volk ist während der Schoa, dem Mord an 6 Millionen Juden im 3. Reich, fast daran zerbrochen. Gott hatte nicht eingegriffen. Warum hatte er das geschehen lassen? Gab es für sie keine Wunder mehr?

 

Der Glaube an Wunder ist oft zerbrochen. Nur wenige haben einen Vater, der eher selbst durch eine Lüge Schuld auf sich lädt als seinen Sohn als Lügner dastehen zu lassen. Aber die Hoffnung auf Wunder steckt tief in uns. Wer an dieser Stelle nicht mehr hoffen kann, kann Schicksalsschlägen nur schwer emotional begegnen.

3

Im Evangelium zum heutigen Sonntag erzählt Johannes die Geschichte von Jesu Wunder in Kana. Dort, in einem galiläischen Dorf, beginnt Jesus sein öffentliches Wirken mit einer seltsamen Zeichenhandlung. Er verlängert die Freude eines Hochzeitsfestes,

indem er Wasser in Wein verwandelt.

 

Seine Mutter hat die Panne als erste kommen sehen. Irgendjemand hat es versäumt, genügend Wein bereitzustellen. Sie macht ihren Sohn darauf aufmerksam. Und dieser reagiert zuerst unwillig. Doch dann lässt er sechs steinerne Krüge mit Wasser füllen. Und ehe man sich versieht, ist aus Wasser Wein geworden. Reichlich Wein. Guter Wein.

 

Dieses Zeichen Jesu macht Mut, sich Gott großzügig vorzustellen.

Jesus verliert sich nicht in Fragen, wer, wann und was versäumt hat.

Er verarbeitet einen offensichtlichen Fehler zu etwas Gutem, das alle staunen lässt: Dieser Wein, - so einen Tropfen haben wir noch nie getrunken!

 

Jesus lässt ein Wunder geschehen. Nicht, weil seine Mutter es ihm gesagt hat. Vielmehr sieht er die Schmach der Gastgeber, vermutlich der Eltern von Braut und Bräutigam. Reicht es nicht für dieses Fest, wie soll es dann für das gemeinsame Leben der jungen Leute reichen? Ein schreckliches Omen?

Jesus spürt die Scham und die Verzweiflung, seine Mutter als Hausfrau spricht sie aus. Und er tut, was ihm möglich ist. Er rettet das Ansehen der Familie und das Fest darf weitergehen – sogar mit besserem Wein als zuvor.

4

Der Evangelist Johannes erzählt hier von dem ersten „Zeichen“, das Jesus tat. Wir nennen sie auch Wunder. Die Fähigkeit und die Macht, etwas Unerklärliches und Spektakuläres zu tun. Diese Fähigkeit hat Gott seinem Sohn geschenkt. Das ist Johannes wichtig, zu sagen und in ausgewählten Situationen zu verdeutlichen, ja zu verbildlichen.

Und immer sind die Menschen in Not, als Jesus helfend eingreift. Er bewahrt Menschen vor Krankheit und Tod, er schenkt mit dem Augenlicht neues Leben. Sieben dieser „Zeichen“ finden wir im Johannesevangelium:

 

1. Das Weinwunder zu Kana (2,1-12), rettet eine Hochzeit als Feier des Lebens.

2. Die Heilung des Sohnes des königlichen Beamten (4,43-54) rettet einem Kind das Leben.

3. Die Heilung des Gelähmten am Sabbat beim Teich Bethesda (5,1-18) überwindet die krankhafte Starre eines Menschen und führt ihn zurück in das gesellschaftliche Leben.

4. Die Speisung der 5.000 am See von Tiberias (6,1-15) illustriert die Macht des Brotes, das er selber ist.

5. Der Seewandel (6,16-21) führt die Jünger im Boot aus den tobenden Elementen ans sichere Ufer.

6. Die Heilung des Blindgeborenen (9,1-12) schenkt einem Menschen das Augenlicht, der am Verdacht litt, durch seine Krankheit eine gerechte Strafe zu erleiden.

7. Die Auferweckung des Lazarus (11,1-57) rettet einen Menschen vor dem allzu frühen Tod; sie ist nicht nur ein Hoffnungszeichen für die kommende Auferstehung (11,24), sondern ein Hinweis dafür, dass es wahres Leben bereits hier und jetzt gibt: in Teilhabe am Leben Jesu (11,25).

 

Das letzte Zeichen, die Auferweckung des Lazarus, versetzt die Menschen in Aufruhr. Jesus ist plötzlich in aller Munde. Als er zum Passahfest nach Jerusalem kommt, empfangen ihn die Menschen als den lang ersehnten Gesalbten, den Messias Gottes.

5

Zeichen und Wunder – manche Gegner forderten Jesus dazu auf, seine Autorität und Vollmacht damit zu beweisen. Aber für sich selbst, für einen Beweis seiner religiösen oder gar politischen Macht hat Jesus seinen von Gott gegebene Gabe nie genutzt.

Und als die Not am größten war, die Jüngerinnen und Jünger an dem Tod ihres Freundes zu zerbrechen drohten, nahm Gott so ein Zeichen wieder in seine Hand. Er erweckte seinen Sohn von den Toten.

6

Liebe Schwestern und Brüder,

Hochzeiten, rauschende Feste und in geselliger Runde, guten Wein genießen. Partystimmung und ausgelassene Freude.
Im Winter 2021 klingen diese Worte wie aus einer längst vergangen Zeit. Wie von ferne. Die letzte Hochzeit, das letzte rauschende Fest, sind lange her.

 

Das einzige, das hier zu dem Erzählten passt, ist die allgemeine Katerstimmung im eigenen Land. So wie es den Hochzeitsgästen nach der ganzen Feierei nicht gut gegangen sein dürfte, geht es manchen in diesen Tagen. Nur haben die Menschen hier keinen schweren Kopf vom guten Wein, sondern von den ganzen Sorgen um die eigene Existenz und um die Eltern und darüber, wie das mit dem Homeschooling noch was werden soll.
Selbst die jährlich ausgerichtete Neujahrsparty war ein Schatten ihrer selbst und auch das Weihnachtsfest war vielerorts ein stilleres als sonst.

 

Und während in Kana 720 Liter besten Weins ausgeschenkt werden, ist unsere Zeit geprägt von der Knappheit an persönlichen Begegnungen und Kontakt.

In diesen hakeligen Jahresanfang platzt die Geschichte über das Weinwunder mit dem rauschenden Fest und wirkt dabei so deplatziert, wie ein fahrradfahrender Premierminister in London mitten im Lockdown.
Im Winter 2021 friert die Welt; sind die Probleme ganz anderer Art als auf einer Hochzeitsfeier in Kana.

 

Immerhin: Klopapier gibt es diesmal in Hülle und Fülle, auch Nudeln liegen kiloweise in den Regalen. Dafür ist der rettende Impfstoff knapp und die Infektionszahlen steigen. Fast täglich steigt die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Ein Lockdown bis Ostern ist wahrscheinlich, vermutlich bis Anfang Mai. In unsere Welt ist etwas Fremdes reingeplatzt, hat sich festgesetzt und fordert seinen Tribut.

 

Das Leben im Winter 2021 hat einen kleineren Radius als vorher und wann wieder groß gefeiert werden darf, bestimmt der Inzidenzwert.
Im Winter 2021 hat es die Hoffnung schwer.

 

Gerade darum braucht es jetzt eine Geschichte wie diese, die eine Botschaft aufrichtet; wo Wasser zu Wein wird und alle sich freuen dürfen, zusammen feiern können und gemeinsam genießen. Geschichten über Geschenkwunder, die davon erzählen, dass der Mangel, die Knappheit, die Sorgen nicht das letzte Wort haben.
 

Dankenswerterweise erzählt Johannes in seinem Evangelium so eine Geschichte. Johannes freut sich einfach an der Fülle, obwohl auch er weiß, wie es um die Welt steht.

Denn die Geschichte von der Hochzeit will genau das nicht: Den schalen Geschmack der Vertröstung anbieten. Die Hochzeitsfeier, der gute Wein im Überfluss – all das sind Zeichen der Hoffnung.
 

Der Winter 2021 hat solche Zeichen bitter nötig. Und Johannes ist so nett und gießt Hoffnung in die leeren Gläser. Alles hat seine Stunde. Das ist Johannes ein Anliegen.

 

Die abgesagten Hochzeiten sind nur verschoben und werden nachgeholt. Der Kalender ist schon gut gefüllt und der Frühling kommt. Das muss man betonen. Erst recht in diesen Zeiten.
 

Amen

 

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.

 

 

 

 

 

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Fürbittgebet angesichts der Verbreitung von COVID-19

 

O Gott, unser Heiler, zeige dein Erbarmen für die ganze

Menschheitsfamilie, die in Unruhe und mit Krankheit und Angst belastet ist.

Höre unser Rufen, o Gott,

    Erhöre unser Gebet.

Hilf uns während sich der Coronavirus weltweit ausbreitet,

heile diejenigen, die krank sind,

unterstütze und schütze ihre Familien und Freunde vor einer Ansteckung.

Höre unser Rufen, o Gott,

    Erhöre unser Gebet.

Schenke uns Deinen Geist der Liebe und Selbstverantwortung,

damit wir gemeinsam das Coronavirus bekämpfen und ausrotten können.

Höre unser Rufen, o Gott,

    Erhöre unser Gebet.

Lass uns wachsam, achtsam und proaktiv bei der Ausrottung aller

Krankheiten sein, Malaria, Dengue, HIV und Aids und anderer,

die Leid verursachen und oft zum Tod vieler Menschen führen.

Höre unser Rufen, o Gott,

    Erhöre unser Gebet.

Heile unsere Selbstbezogenheit und Gleichgültigkeit,

die uns nur dann beunruhigt, wenn das Virus uns bedroht,

öffne Wege jenseits von Zaghaftigkeit und Angst,

wodurch wir unsere Nächsten allzu leicht ignorieren.

Höre unser Rufen, o Gott,

    Erhöre unser Gebet.

Stärke und ermutige diejenigen,

die im öffentlichen Gesundheitswesen und im medizinischen Bereich tätig sind:

Pflegekräfte, Krankenpflegepersonal, Betreuende, Ärzte, alle, die sich für die

Bedürfnisse der Kranken und ihrer Familien einsetzen.

Höre unser Rufen, o Gott,

Erhöre unser Gebet.

Inspiriere alle Forschenden, die an der Entwicklung eines Impfstoffs arbeiten,

gib ihnen Erkenntnisse und Hoffnung.

Höre unser Rufen, o Gott,

    Erhöre unser Gebet.

Unterstütze alle Arbeitnehmenden und Geschäftsleute,

die aufgrund von Schließungen, Quarantänen, geschlossenen Grenzen und anderen

Einschränkungen in ihrem Lebensunterhalt gefährdet sind ... schütze und

bewahre alle, die reisen müssen.

Höre unser Rufen, o Gott,

    Erhöre unser Gebet.

Leite die führenden Politikerinnen und Politiker der Nationen, dass sie die Wahrheit sagen,

die Verbreitung von Fehlinformationen unterbinden und

gerecht handeln, damit die ganze Menschheit Heilung erfahre.

Höre unser Rufen, o Gott,

    Erhöre unser Gebet.

Heile unsere Welt, heile unsere Körper, stärke unsere Herzen und unseren

Geist und gib uns inmitten des Aufruhrs Hoffnung und Frieden.

Höre unser Rufen, o Gott,

    Erhöre unser Gebet.

Halte in deiner sanften Umarmung alle fest, die gestorben sind und die

heute sterben werden. Tröste ihre Lieben in ihrer Verzweiflung.

Höre unser Rufen, o Gott,

    Erhöre unser Gebet.

Gedenke in deiner Liebe der Schwestern und Brüder,

der gesamten Menschheit und deiner ganzen Schöpfung.

Amen!

 

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Gebet:

Guter Gott, du bist in unserer Mitte,

dein Wort öffnet Wege, verspricht neuen Mut.

    Gott, dir sei Dank.

Nun aber bitten wir, für unsere Kinder, bewahre sie,

für unsere Alten, behüte sie,

für alle, die in der Mitte des Lebens stehen, stärke sie,

nimm dich unser an.

Gib Ruhe in aufgewühlten Seelen,

Vernunft in hektische Gedanken,

schenke Besonnenheit in allem Tun.

    Gott, höre unser Gebet.

Guter Gott, du bist in unserer Mitte,

dein Wort öffnet Wege, verspricht neuen Mut.

    Gott, dir sei Dank.

Nun aber bitten wir, für alle, die Verantwortung tragen, in Politik, Medien und Wirtschaft, stärke sie,

für die, die Dienst tun in Kliniken, Rettungsdiensten,

bei Polizei und Feuerwehr, Lebensmittelgeschäften und Apotheken, schütze sie,

für alle, die Dienst tun für unsere Kommune, hilf helfen,

nimm dich ihrer an.

Gib Ruhe in aufgewühlten Seelen,

Vernunft in hektische Gedanken,

schenke Besonnenheit in allem Tun.

Gott, höre unser Gebet.

(Übernommen von: Evangelisches Pfarramt Ahlbeck-Zirchow auf Usedom)